Bin ich wirklich bereit, Freelancer zu werden? Du hast dir diese Frage wahrscheinlich schon des Öfteren gestellt. Egal, ob du dich beruflich umschulen willst oder ob du mehr Unabhängigkeit in deinem Beruf brauchst. EWs ist normal, sich Fragen zu stellen. Passt Freelancer sein, wirklich zu meinen Zielen und meinem Lebenstempo? Welche Fragen sollte man sich beim Abwägen der Vor- und Nachteile stellen?

Hier sind 4 Schritte, mit denen du herausfinden kannst, ob du bereit bist, es zu wagen und Freelancer zu werden.

Sammle Feedback, um die Pros und Contras abzuwägen

Obwohl jeder Weg individuell ist, ist es wichtig, sich mit Freelancern zu treffen und sich auszutauschen, um eine realistische Sicht auf das Leben eines Freelancers zu bekommen. Ob es darum geht, zu erfahren, wie man Freelancer wird, mehr über administrative Aspekte zu lernen oder die Schwierigkeiten und Freuden eines Freelancers zu verstehen. Triff die Community bei Events und tausch dich in Diskussionsgruppen aus!

Wenn du so viel Feedback wie möglich sammelst, wirst du in der Lage sein, das Freelancer-Leben zu verstehen und feststellen, ob es zu deiner Persönlichkeit passt:

  • Bin ich in der Lage, allein zu arbeiten, ohne die Struktur eines Teams um mich herum?
  • Bin ich in der Lage, persönliche Fristen festzulegen, ohne einen Vorgesetzten über mir, gegenüber dem ich verantwortlich bin?
  • Bin ich in der Lage, einen Schritt zurückzugehen und von meinen Fehlern zu lernen, um mich kontinuierlich zu verbessern?
  • Bin ich sorgfältig genug, um regelmäßig Berichte zu erstellen?

Und jetzt?

  1. Ich treffe die Malt Community auf Events, die jedes Jahr von und für Freelancer in ganz Deutschland organisiert werden. Schau dir hier die Agenda an.
  2. Ich folge Facebook-Seiten und Gruppen, auf denen ich Tipps & Tricks, Tools und Neuigkeiten zu meinem Bereich und dem Ökosystem finde.
  3. Ich suche technische und freiberufliche Events in meiner Nähe auf Eventbrite, Yurplan, etc. auf.

Mache eine Bestandsaufnahme deines Budgets, das erforderlich ist, um Freelancer zu werden

Bewerte deine Anforderungen und entscheide, ob du finanziell bereit bist, Freelancer zu werden. Kannst du z.B. die Ausrüstung und Tools anschaffen, die du mittel- und langfristig brauchst? Eine Budgetplanung listet die Anforderungen zu Beginn deiner Tätigkeit auf und zeigt dir, die Ressourcen und Mittel, die du aufbringen musst. Es wird dir auch dabei helfen, die Risiken einzuschätzen und zu wissen, wie lange dein Unternehmen im Fall einer Flaute bestehen kann.

Auch das Gesundheitsbudget ist häufig ein Aspekt, der von Freelancern, die nicht mehr angestellt sind, vergessen wird. Denn in der Festanstellung wird es vollständig vom Arbeitgeber übernommen. Erkunde dich deshalb erstmal ausführlich und stelle dir die richtigen Fragen:

  • Welchen Deckungsgrad benötige ich?
  • Will ich eine Zusatzversicherung abschließen?
  • Nach welcher Zeit habe ich vor, eine Vorsorge abzuschließen?
  • Habe ich vor, meine Brille zu wechseln oder brauche ich eine Zahnbehandlung?

Es ist wichtig, vor dem Start die Kostenerstattungen zu verstehen.

Und jetzt?

Folgende Punkte werden von Freelancern oft vernachlässigt, wenn sie ihre Tätigkeit aufnehmen:

  1. Dein zukünftiger Arbeitsplatz: Werde ich ein Abonnement in einem oder mehreren Coworking-Spaces abschließen? Copass bietet ein Abo an, das Ihnen Zugang zu Hunderten von Coworking Spaces in ganz Deutschland ermöglicht.
  2. Deine Ausrüstung: Werden ich neue Tools benötigen?
  3. Deine Software: Muss ich neue Lizenzen erwerben?
  4. Deine persönlichen Fixkosten: Miete, Bankkredite, …
  5. Deine Betriebskosten: Bankgebühren, Buchhalter, …
  6. Deine Gesundheitskosten: Krankenversicherung und Vorsorgen
  7. Deine Kommunikationsanforderungen: Visitenkarten, Hosting Ihrer Website, Bedarf an Vorlagen,…

Verstehe, wie dein Netzwerk tickt

Nach deiner persönlichen Prüfung, solltest du auch dein Netzwerk überprüfen, um den Markt zu bewerten. Neben der Validierung einer ausreichend starken Nachfrage auf dem Markt, wird dir die Überprüfung deines Netzwerks ermöglichen, dich so gut wie möglich zu positionieren und dich in einem Verkaufsgespräch zu orientieren.

Und jetzt?

  1. Ich arbeite an meiner Online-Reputation, indem ich nach Empfehlungen um mich herum frage und prüfe, ob in den Suchmaschinenergebnissen unter meinem Namen nichts Schädliches angezeigt wird. Dazu gehört der Blog aus der Schulzeit oder zweifelhafte Facebook-Seiten, die Freunde für mich gelikt haben.
  2. Ich erstelle eine Liste der Unternehmen, mit denen ich zusammenarbeiten möchte und finde die richtigen Kontaktpersonen, denen ich u.a. meine Website, mein Portfolio oder mein Profil schicken kann.
  3. Ich identifiziere in meinem Netzwerk (vergangene Praktika oder Jobs) Personen, die ich wieder kontaktieren und ansprechen kann.

Prognostiziere deine Umsätze durch die Erstellung einer vorläufigen Gewinn- und Verlustrechnung.

Zuerst einmal kann dir, um den richtigen durchschnittlichen Tagessatz festzulegen, eine Recherche auf Malt entsprechend deiner Branche und Erfahrung helfen. Für eine detailliertere Analyse, empfehlen wir dir, hier einen Blick auf unseren kostenlosen Tagessatzrechner zu werden.

Es wird dir ermöglichen, die Kosten im Zusammenhang mit deiner Freelancer-Tätigkeit vorauszuplanen und den Mindestumsatz zu bestimmen, um profitabel zu sein und bequem von deiner Arbeit leben zu können.

Berücksichtige daher von Anfang an die Festlegung eines idealen durchschnittlichen Tagessatzes. Wie viel muss ich pro Monat verdienen, um davon täglich gut leben zu können? Denke natürlich daran, dass dein durchschnittlicher Tagessatz skalierbar sein wird. Du kannst einen ersten durchschnittlichen Tagessatz einstellen, um deine Aktivität zu starten, und ihn dann über die Monate nach Abschluss deiner ersten Aufträge zu erhöhen.

Du brauchst noch eine passende Bank, damit du als Freelancer starten kannst? Mit Kontist kannst du unser exklusives Angebot für Malt-Freelancer nutzen. Gemeinsam möchten wir dir das Leben als Freelancer erleichtern und es dir ermöglichen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: Deinen Job.